Buchbesprechung: „Ontologie der Maschinen und Medien“

Buchbesprechung: Kartographie – eine Ontologie der Maschinen und Medien. Autor: Levi R. Bryant

Seit mehreren Jahren höre ich von dem philosophischenTrend Objekt-Orientierte Ontologie. Schließlich fand ich dieses Buch: eine Ontologie der Maschinen und Medien in der Denver-Bibliothek. L.R. Bryant ist einer der Philosophen der OOO-Gesellschaft, eine konstruierte, philosophische Nische, in der alles einen Maschinen Status einnimmt.

Bevor ich mich näher mit dem Thema beschäftigte, dachte ich, dass die 000-Gesellschaft für artifizielle Intelligenz und Maschinen steht und diese Intelligenz lediglich als Erweiterungen humaner Aktionen in der Maschinen Welt und über Inhalte auch geistig Verlängerung sind, da wir im Bereich der virtuellen Realität agieren, dem Internet.

Das ist nicht, was diese Philosophie darstellt. Ich warf einen Blick in Bryants Buch

Kartographie – eine Ontologie der Maschinen und Medien

und laß, dass alles eine Maschine ist. Menschen sind Maschinen, Tiere, Pflanzen, alles ist eine Maschine. Er unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Maschinen, aber im Allgemeinen ist unser Universum eine Maschine. Er glaubt, dass er einen Weg gefunden hat ein Ende der 400 Jahre alten Schleife philosophischer Diskurse rund um die Objekt/Subjekt Konzeption gefunden zu haben. Aus seiner Sicht gibt es keine Subjekte sondern nur Objekte, alles ist ein Objekt – eine Maschine.

Ich finde das Buch wortreich, so dass ich es nicht vollständig gelesen habe. Ich spähte vorsichtig in einige Kapitel. In Kapitel 1 beschreibt er die verschiedenen Arten von Maschinen: Diskursive, körperliche, organische, technologische und nicht organische. Kapitel 2 Entwickelung der allgemeinen Ontologie der Maschinen. Er argumentiert: “ Maschinen sollten in Bezug auf ihre Operationen verstanden werden. Eingänge, die durch sie fließen, verwandeln sich in eine Vielzahl von verschiedenen Arten von Ausgängen. Insofern die Maschinen durch Ströme von Informationen, Materie und Material ­ die sie von anderen Entitäten erhalten­tätig sind, sind sie interaktiv im Bezug zu anderen Maschinen und somit als „Trans-körperlich“ zu verstehen“. Kapitel 3 Er argumentiert: „Wir müssen Alien-Phänomenologie zu verstehen lernen; wie Maschinen mit anderen Entitäten in deren Welt interagieren und beobachten, wie eine andere Einrichtung der Dienste mit der Welt über sie interagiert. Er fordert eine topologische Auffassung von Raum, bestehend aus Pfaden von Maschinen zwischen Maschinen, die im Zusammenhang mit Vektoren bestimmen, wo entlang derer (Vectoren) ein Unternehmen sich bewegen muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen“.

In Kapitel 7 verweist er auf den „Weg in dem semiotische und von physischen Computern die Raum-Zeit von anderen Entitäten biegen, wie Schwerkraft durch Kraft ersetzt werden sollte“.

Der Autor ist geprägt von Denkern wie Manuel DeLada, Gilles Deleuze, Diamant und Braudel. In dieser konstruierten, philosophischen Nische zitiert er Philosophen aus der Vergangenheit wie Leibnitz, Heidegger und was sie über Maschinen zu sagen hatten. Diese Zitate von Heidegger und Sartre haben mich nicht überzeugt, da deren Denken ein humanister, geisteswissenschaftliche Denke unterliegt. Interessant ist, dass er den Kommunist Karl Marx (eine Maschine) in seiner spekulativen Philosophie umarmt, der einer der prägensten theoretischen Denker der Menschen zu Beginn der Industrialisierung in Europa war. Karl Marxes Ansicht, dass jemand, der die Tore am Bahnhof schließt (in jenen Zeiten manuell) genauso viel Wert hatte, wie jemand, der Arzt und Menschenleben rettet. Bryants Denke: Eine Arzt Maschine greift in eine nicht funktionierende Mensch-Maschine und ein Schrankenwärter schließt Tore. Eine Mensch-Maschine ist nicht besser als eine Maschine und es gibt lediglich kategorische Unterschiede. “ Diesen Rahmen setzt seien Kartographie „.

Dies Denke ist überall verbreitet und die Auswirkungen dieser Konstruktion auf Hollywood Filme, Sozialverhalten, menschliche Interaktion und Wahrnehmung ist all gegenwärtig. Eine Kleinigkeit, die sich seit 1988 geändert hat, (erste Veröffentlichung) der Kartographie – eine Ontologie der Maschinen und Medien; Maschinen – künstliche Intelligenz hat die Berechnung komplizierter mathematischer Konstruktionen, die die Menschen zum Überleben und der Organistation brauchen, weil kein einziger Mathematiker tatsächlich den Beweis berechnen kann, übernommen haben. Solche hochkomplizierte Mathematik vertrauen wir anderen Computern z. B. in Indien an, die Ergebnisse bzw. Beweisführungen von Berechnungen bestätigen. Überraschend? Nein! Überraschend ist; sind alle Maschinen gleich und wer ist mehr hat wert in der Zukunft­ die menschliche oder die AI Maschine?